Am Montag, den 9. August 2010 gings los, auf ein riesengroßes Abenteuer in Richtung Los Angeles, CA. Auf nach Düsseldorf, wo ich mit AirBerlin in die Sonne fliegen sollte. Nachdem ich erfolgreich eingecheckt hat (2kg Übergepäck und nichts draufgezahlt :)) und mich tränenreich von Familie & Freunden verabschiedet hatte gings los. Ich, alleine, hyperventillierent ins Gate.
Der Mann an der Sicherheitskontrolle sprach mich schon an mit: "Ich war auch Austauschschüler..." Sieht man mir an, ne? Wer läuft sonst alleine, heulend, durchn Flughafen. Na ja, jedenfalls. Als ich dann endlich mein Gate gefunden hatte guckte ich noch 3 Mal auf mein Ticket, ob es auch WIRKLICH das richtige war und ich nicht ins falsche Flugzeuge einsteige.
Dann gings ab ins Flugzeug. Wat ein Teil. Als mich die Stewardessen begrüßten durfte ich leider nicht links in die Businessclass abbiegen, sondern nahm meinen Platz in der EC am Fenster ein. Dann fuhren wir los. Auf die Startbahn. Als wir abhoben sah ich auf der Besucherterasse das große weiße Bettlaken von meiner Mama. Die Bekloppten.
12 Stunden, 2 ekelige Flugzeugessen, 2 Filme (Valentinstag & Iceage) und keiner Sekunde Schlaf, landete die Maschine in Los Angeles. "Willkommen in den Vereinigten Staaten von Amerika". Ja Hi!
Zu dem Zeitpunkt dachte ich, ich hätte das Schlimmste hinter mir, aber ne! Zu früh gefreut, die Customs nicht eingerechnet. Nachdem ich durch den halben Flughafen gerannt bin (die haben hier Teppichboden! Im Flughafen. Sehr komisch), kam ich dort an und musste mich in eine der furchtbar langen Warteschlangen für "Visitors" einreihen. Das hat so ewig gedauert, ich dachte ich kipp um. Schließlich war zu Hause auch schon 2 Uhr nachts. Auf einem Bildschirm lief der Prozess ab, damit wir wussten wie lange das ganze dauert. Vielen Dank auch. Nach der englischen, deutschen, spanischen und chinesischen Version war ich dann endlich dran. Wenigstens hatte ich alles dabei und die Frau war nett.
Dann ging alles doch schneller, als ich dachte. Mein Koffer fuhr möglicherweise schon seine 50 Runde Kofferband und hatte sichtlich Spaß. :) Der hatte irgentwie mehr Tempo drauf, als die anderen. Na ja, Spaß beiseite. Als ich das fette Teil vom Band runter hatte musste ich wieder in eine Schlange einreihen. Letzter Schritt. Kofferkontrolle. Der Mann an dem Schalter musste entscheiden ob der Koffer so aussieht, als ob er noch mal aufgemacht werden müsste oder nicht. Als ich dran war, drängelte sich auf einmal son kleiner Chinesen Opi vor. Gemein. Na ja, kleine Sünden bestraft der liebe Gott sofort, er musste leider rechts abbiegen zur Kofferkontrolle.
Dann war ich aber dran. Ich glaub der Mann hatte Mitleid mit mir, so durch sah ich aus und hat mich in die Freiheit entlassen. Yippie! :)
Also gings die Rampe hoch und ich hab auch schon meine Familie gesehen. "Lina?" :D "Jaa!"
Dann war ich endlich raus aus dem Flughafen. Wärme. Palmen. Ja! Das fette LAX Schild, was ich eben noch in "Valentinstag" gesehen hatte.
Dann gings los nach LA Downtown in den Los Angeles Athletic Club, wo meine Gasteltern Mitglieder sind. Ich wurde dann mal direkt dem Kellner vorgestellt: "Ruben, this is Lina, our exchange student from Germany!" :)
Ich hab dann tatsächlich einen richtigen Salat gegessen. Wer hätte das gedacht? Meine erste Mahlzeit in Amerika ist ein richtiger, deutschschmeckender Salat und kein von fetttriefender Hamburger. Aber wir waren ja auch in einem Athletic Club. Und wie ich herausfand ist das nicht nur ein Restaurant sondern hat 10 Stockwerke mit Basketballhalle, Tischtennis, Hallenbad im 6ten Stockwerk, Tanzräume, Squash, Billiard, und und und. Krasses Ding.
Es war mittlerweile 6:30 pm also halb vier in Deutschland. Langer Tag.
Es ging dann aber auch nach Hause und ich durftte entlich (wie schreibt man end/tlich?) ins Bett. Ich hab ein sehr knuffiges Zimmer. I love it! Ich hab dann auch schon die Katze kennen gelernt aber ich glaube, dass ist keine Katze. Das ist ein ferngesteuerter Spion des FBI. Die lässt sich nicht mal anfassen :(. Meine Gastmum imitiert sie immer: "Oooh, I'm soooo pretty I don't have to be touched." Kittycat wird irgentwie erst nachts lieb, dann kommt sie nämlich hoch und legt sich mit aufs Bett.
Nach 23 Stunden hab ich dann endlich geschlafen, leider nur bis 3 Uhr nachts, Absender: Jetlag.

2 Kommentare:
Hey, gehst du auf eine Privatschule?
Das ist ja der hammer du in L.A.
Ich wünsch dir viel Glück und Spaß auf deinem Aufenthalt
ja :) die hat auch nur knapp 200 Schüler und ist außerhalb von LA.
Dake, die auch!
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